Social Media Marketing

Nach dem Web-2.0-Gedanken umfasst das Thema Social Media Plattformen und Bereiche im Internet, die es Nutzern ermöglichen, sich untereiander auszutauschen und zu kommunizieren. Die von Nutzern erstellten Inhalte werden User-Generated-Content genannt.

Bevor sie als Unternehmen in Social-Media-Kanälen kommunizieren, ist es ratsam, sich zunächst im Rahmen einer Social-Media-Strategie über Ziele, Zielgruppen, Taktiken und Botschaften klar zu werden und eine geeignete Auswahl an Kanälen zu treffen.

(Online-)Communitys sind Plattformen, auf denen sich Nutzer zu bestimmten Themenbereichen austauschen können. Communities bieten dazu unterschiedliche Interaktions- und Kommunikationsmöglichkeiten (Chats, Foren, Direktnachrichten, etc.).

Eines der bekanntesten sozialen Netzwerke ist Facebook, dass in Deutschland ca. 31 Millionen aktie Nutzer (Stand September 2017, Quelle allfacebook.de) aufweist.

Blogs (auch Weblogs) sind im Prinzip digitale Tagebücher. Hier veröffentlicht der Autor (Blogger) regelmäßig Beiträge zu einem bestimmten Themenfeld, die häufig in chronologischer Reihenfolge angezeigt werden und von Lesern kommentiert werden können.

Ein prominenter sogenannter Microblogging-Dienst ist Twitter Hier kann ein Nutzer ebenfalls über Neuigkeiten in Echtzeit berichten, allerdings in einer Länge von 280 Zeichen pro Beitrag.

Social-Media-Marketing (SMM) bezeichnet Maßnahmen, die mit verschiedenen Social-Media-Diensten einhergehen und beispielsweise Marketing-, PR- und Vertriebsziele verfolgen oder auch zur Personalbeschaffung neuer Mitarbeiter genutzt werden.

Für Werbetreibende und den Erfolg in sozialen Netzwerken ist es elementar, authentisch aufzutreten und wirklich zu kommunizieren (das heißt: Fragen zu stellen, Antworten zu geben, Emotionen zu zeigen, etc.). und den direkten Kontakt zu Interessenten und Kunden zu nutzen.

Ratsam ist es, das Stimmungsbild zum Unternehmen bzw. Angebot in sozialen Medien zu beobachten und gegebenenfalls entsprechend darauf zu reagieren.

Als Werbetreibender sollten Sie unbedingt klare Ziele mit den Social-Media-Marketing-Maßnahmen verfolgen und diese messen.

Virales Marketing ist durch eine schnelle Verbreitung im Internet gekennzeichnet. Mit aufmerksamkeitserregenden Inhalten und Aktionen können durch die virale Weiterempfehlung sehr viele Menschen erreicht werden.

Virale Marketingkampagnen sind durch kreative Ideen geprägt. So müssen Anreize durch lustige oder kontroverse Themen geschaffen werden, um eine hohe Aufmerksamkeit zu erreichen.

Im viralen Marketing werden häufig kurze Videos eingesetzt, die sich leicht über YouTube, Facebook und Co. verbreiten lassen. Wenn Ihre Ideen es dann schaffen, von den ersten Personen empfohlen und weitergegeben zu werden, kann einen Welle der Aufmerksamkeit für Ihre Inhalte entstehen.

Guerilla-Marketing setzt dagegen auf eher unkonventionelle und kostengünstige Maßnahmen. Hierbei können aber auch virale Effekte entstehen. Begründer des Guerilla-Marketings ist C. Levinson.

Sogenannte Fakenews sind Falschmeldungen, die sich insbesondere über die sozialen Medien schnell verbreiten und oftmals politische oder kommerzielle Absichten verfolgen. Um Fakenews von echten Meldungen zu unterscheiden, sollten Sie die Autoren und Absender genau unter die Lupe nehmen.

Zuletzt aktualisiert am 27.05.2022 von Edgar Selting.

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